Sämaschinen - Drill auf dem Acker

 

(DLM-Standort Garbenstraße 9a)

Regelmäßiger Abstand, gleichmäßiges Auflaufen und Wachstum, Saatgutersparnis sowie leichte Unkrautbekämpfung zwischen den Reihen: Die Vorzüge der Drillsaat erkannten die Italiener schon vor 400 Jahren. 

Bis die ersten Sämaschinen in Mitteleuropa Einzug hielten, vergingen aber noch einmal über einhundert Jahre. Von England aus nahm die Weiterentwicklung der Sägeräte ihren Lauf und ersetzte allmählich die über Jahrtausende hinweg praktizierte Breitsaat. Im Prinzip haben sich die Saatmaschinen seit damals kaum verändert: Räder, ein Saatkasten, eine Vorrichtung zur Dosierung des Saatguts und eine Saatleitung mit Schare gehören zu den Merkmalen aller Sägeräte.

Wie die Technik der Sämaschinen im Laufe der Zeit verfeinert wurde, können Besucher in der umfangreichen Sammlung des DLM erfahren.