Mechwart Fräse

Das Bedürfnis nach verbesserter Bodenbearbeitung durch selbstfahrende Ackergeräte konnten die Dampfpflüge kaum erfüllen. Zu hoch waren ihr Gewicht und ihr Wasserbedarf, zu teurer die Anschaffung. Einen wesentlichen Impuls in Richtung Vollmotorisierung kam von dem Schweinfurter Ingenieur Andreas von Mechwart. 1896 präsentierte er eine „nur“ 3,5 Tonnen schwere Bodenfräse der staunenden Agrarwelt. Mit einem Petroleummotor ausgestattet, konnte dieser Selbstfahrer mit weniger Gewicht und Aufwand Ackerböden bearbeiten. Das DLM ist stolz, seinen Besuchern die einzig noch erhaltene Mechwart Bodenfräse zeigen zu können.