Linke-Hoffmann-Busch (LHB) Ackerraupe Rübezahl

Linke-Hoffmann-Busch (LHB) Ackerraupe Rübezahl
Linke-Hoffmann-Busch (LHB) Ackerraupe Rübezahl

Rübezahl, die gutmütige Sagengestalt aus dem Riesengebirge, war Namenspate des LHB-Raupenschleppers mit 50 PS Leistung und einem Gewicht von 3,3 Tonnen. Bei einem Anschaffungspreis von 10.500 Reichsmark galt der Rübezahl Ende der 1920er Jahre als eines der teuersten Raupenfahrzeug und kostete damit das Zweifache eines Radschleppers.

Noch deutlicher - mit 13.000 RM - schlug sich die Version mit elektrischem Anlasser zu Buche, dafür erhielt man ein High-End Produkt, das selbst unter extremsten Einsatzbedingungen noch zuverlässige Arbeit leistete. Mit dem Bau des Rübezahl hatte das Breslauer LHB-Werk zunächst die schlesischen Zuckerbarone als potentielle Käuferschicht im Visier.

Doch selbst im Ausland machten die grundlegenden technischen Neuerungen der LHB-Raupe von sich reden, was die Produktion des Rübezahl mächtig ins Rollen brachte. Die LHB-Raupe im DLM gelangte Ende der 1920er Jahre nach Hohenheim und arbeitete zuverlässig in der hiesigen Gutswirtschaft.