Geschichte

Landwirtschaft hat in Hohenheim eine lange Tradition. Schon 1818 gründete der damalige König Wilhelm I eine landwirtschaftliche Lehranstalt und legte damit den Grundstein für die heutige Universität. Heute befindet sich auf dem Gelände des ehemaligen Schlosses der Uni-Campus mit seiner agrarwissenschaftlichen Fakultät. Die Universität Hohenheim ist gleichzeitig auch Träger des Deutschen Landwirtschaftsmuseums.


Die Anfänge des DLM gehen zurück auf die 1960er Jahre. Die Idee eines Landwirtschaftsmuseums entstand anlässlich einer Pflugschau, die im Rahmen des Weltwettpflügens 1958 in Hohenheim stattfand. Umgesetzt wurde sie allerdings erst 1965 in der neu eingerichteten Halle für Agrartechnik in der Garbenstraße 9a. Damit konnte die wertvolle Sammlung historischer Ackergeräte und Pflüge dem Publikum dauerhaft zugänglich gemacht werden. Seit seiner Gründung konnte das DLM durch den Neubau weiterer Gebäude kontinuierlich vergrößert werden. Zusammen mit den Schauhallen in der Filderhauptstraße kann das DLM derzeit auf 5.700 Quadratmetern seinen Besuchern Agrargeschichte vom Feinsten präsentieren.